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| ...Mann.
Hier wollen wir euch zeigen wir man seinen Boardservice selbst
erledigen kann. Zu einem spart man so eine Menge Geld, zum anderen
bekommt ihr eine Kantenqualität die ihr so aus dem üblichen Boardservice nicht kennt. | Das Werkzeug
 | 1.
Das wichtigste ist natürlich ein wenig Alkohol. Dies macht die
Handgelenke geschmeidiger und bringt Spass ins Gesicht. Außerdem
kann es helfen, wenn ihr durch ein paar dumme Fehler eure Kante
unweigerlich ruiniert habt. Aber damit das nicht passiert haben wir ja
für euch diese Seite geschaffen.
2.
Gute Musik ist der zweite wichtige Faktor. Wenn ihr Sie laut genug
macht kann man damit auch das schreien der Frau überdecken, wenn
ihr mit dem Wasser und Schleifstaub den teuren Teppich ruiniert. Besser ist ihr geht in die Garage oder legt eine alte Decke unter. |  | 3. Ein altes Bügeleisen. Die Betonung liegt auf alt, sonst gibt es Stress mit der Frau.
4.Eine Polierbürste.
5.Eine Abziehklinge
6. Wachs
7. Kantenschleifset um die Seitenkante zu bearbeiten
8. Feilenset für die belagseitige Bearbeitung |
In
dem nachfolgendem Bereich wollen wir nun zeigen wie man das Werkezeug
sachgemäß anwendet. Dabei wollen wir auch wertvolle Tips
geben, die gerade denjenigen helfen sollen die nicht im Handwerk
beschäftigt sind oder einfach nur zwei linke Hände haben,
gell Chrischi.Das genannte Werkzeug könnt ich zu fairen Preisen unter www.skiwachse-lehmann.de beziehen. Beim Kauf bekommt ihr natürlich auch eine ausführliche und hilfreiche Gebrauchsanweisung.
Die richtigen Winkel
Als
erstes wollen wir auf die Winkel der Werkzeuge eingehen. Hier wird oft
viel wirres Zeug über den richigen Schliff des Winkels berichtet.
Dies mag wichtig sein, wenn ihr bei der nächsten Olympiade um die
vorderen 10 Plätze kämpfen wollt. Ansonsten könnt ihr
ohne Bedenken die hier empfohlenen Winkel verwenden die
Fahreigenschaften verändern sich dadurch nicht. Der richtige
Winkel hilft aber Materialschonender und damit einfacher die Kanten
aufzubereiten.

1. Belagseitig 05 - 07 grad. ( Hängende Kante ) 2. Seitenkante 2 bzw 88 grad
Die Arbeitsabläufe
 | Zuerst
wird das Board oder Ski Belagseitig bearbeitet. Hierzu benötigt
ihr die Feile und die Feilenführung (Winkel kann nicht verstellt
werden, Feilenführung 0,7 Grad empfehlen wir ). Grobe
Beschädigungen ( wird auch Verhärtung genannt )
können vorher mit der rechteckigen Diamantfeile bearbeitet werden. Dies schont die längliche Feile. Wichtig
! Beim Feilen die Feile immer schön nass halten. Lieber mehr
Wasser als zu wenig. Dies hat den Vorteil, dass der Schleifstaub immer
aus der Feile ausgespült wird. Das Wasser wirkt dabei auch wie ein Schmierfilm und schützt die Feile vor frühzeitiger Abnutzung.
|  | Die
Feile wird nun in die Führung gesteckt und die Kante wird
gleichmäßig geschliffen dabei die Feile möglichst
rechtwinklig zur Kante führen, da man sonst unbewußt den
geschliffenen Winkel verändert. Die Feile häufig in der
Führung verschieben, da man sonst die Feile auf einer Stelle
schnell abnutzt.
TIP
! Nehmt einen Wasserfesten Filzstift und färbt die Kante ca 10 cm
damit ein. Wenn ihr jetzt schleift könnt ihr sehen in welchem
Bereich die Feile von der Kante etwas wegnimmt. Ihr
müßt solange schleifen bis die Verfärbung auf der
ganzen Kante weg ist. Die äußere Seite ist dabei die
wichitgere, denn diese soll später scharf werden. Beim
ersten mal kann es sein, dass dieser Vorgang etwas länger dauert,
da die Kante auf den genauen Winkel der Feilenführung geschliffen
werden muss. Beim nachfolgenden Kantenschleifen geht dies deutlich
schneller.
|  | Für die nachfolgenden Arbeitsgänge benötigt ihr:
1. Den Rotofinish ( kein muss sondern nur bei Bedarf ) 2. Die Tuningfeile ( gehört zum Set ) 3. Die Einspannvorrichtung ( gehört zum Set ) 4. Der Seitenwangenhobel ( gehört zum Set )
|  | Wo gehobelt wird
fallen Späne. Beim nächsten Schritt werden euch das erste mal Zweifel
kommen, denn Ihr müsst von eurem geliebten Board ein wenig von der
Plastikante abhobeln. Keine Angst, es kommt noch schlimmer aber dazu
kommen wir später. Dieser Schritt ist wichtig, damit die nachfolgende
Tuningfeile die Stahlkante frei bearbeiten kann. Da der Kunstoffbelag
ein wenig vorsteht muss dieser zuerst korrigiert werden. Für diesen
Vorgang benutzt man mit dem Seitenwangenhobel. |  | Jetzt
kommt der Stich ins Herz oder anders gesagt: "Der Augenblick ist
gekommen ein wenig Alkohol zu sich zu nehmen". Ihr müsst nun mit
der Tuningfeile die Seitenkante bearbeiten. Diesen Vorgang würde
ich auch eher als hobeln bezeichnen. Die Einspannvorichtung wird
hierbei auf 88 bzw 2 grad eingestellt und die Feile wird eingspannt.
Danach wird die Feile mit Druck in Pfeilrichtung über die Kante
gezogen. Dabei wird von der Kante augenscheinlich richtig viel
Material abgenommen und es bilden sich eine Menge Eisenspäne.
Glaubt mir dies tut in der Seele weh, aber da müsst ihr durch.
Allerdings ist die Menge die ihr abhobelt nur ein Bruchteil von dem was
eine Maschine beim Kantenservice abhobelt. Auch ist dies beim ersten
mal wieder ein wenig mehr, da ihr die Kante ja dem
voreingestellten Hobel anpassen müsst. Auch hier hilft wieder der
Trick mit dem Filzstift um zu prüfen wie weit ihr die Kante schon
abgepasst bzw bearbeitet habt.
|
Das
schlimmste ist jetzt geschafft. Nachdem Ihr nun eine
gleichmäßig getunte Kante habt wird nun mit der Diamatfeile
(andere Seite der Tunigfeile) die Kante geschliffen. Hierbei auch
wieder die Feile mehrfach in der Halterung verschieben, damit die Feile
nicht einseitig abgenutzt wird. Weiterhin sollte man auch wieder mit
viel Wasser schleifen. ( Feile immer wieder in einem
Wasserbehälter ausspülen ). Diesen Vorgang wiederholen, bis
die Kante Messerscharf ist. Dies ist keine Übertreibung, die Kante
wird wirklich so scharf. Wer sich jetzt noch den Rotofinish
gegönnt hat kann abschließend die Kante mit diesem polieren.
 | Merke! Mit ner scharfen Tante, äh ich meine Kante, schläft es sich besser !
Solltet ihr noch Fragen haben könnt ihr dazu gern unser Forum, bzw den Treffpunkt, nutzen. |
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